Was ist therapeutisches Zuhören?

Wir besitzen alle die Expertise über unser eigenes Leben. Wir sind die Held*innen unserer Geschichten. Dewegen brauchen wir niemanden, der uns Ratschläge und falschen Optimismus aufdrängt.

„Es ist erstaunlich,

wie Dinge, die unlösbar erscheinen,

lösbar werden,

wenn jemand zuhört.“

Carl Rogers

Was Menschen in der Dunkelheit brauchen, sind Verständnis, Trost und ein Gegenüber, das alle chaotischen Gefühle und wilden Gedanken aushält und hören kann. Veränderung erfolgt am leichtesten durch Radikale Sanftheit, durch Verständnis, durch Akzeptanz. Wer durch seine eigenen Abgründe wandert, braucht einen Ort, an dem Verletzlichkeit und Verzweiflung sein dürfen. Dass ein anderer Mensch mir zuhört, versucht mich zu verstehen und mich mit allen meinen Facetten akzeptiert, ist eine der befreiendsten und schönsten Erfahrungen überhaupt. Deswegen nenne ich meine Arbeit therapeutisches Zuhören.

Was ich tue:

Zuhören

Wertschätzen

Anerkennen

Mitfühlen

Ideen kreieren

Was ich nicht tue:

Krankheiten

diagnostizieren

oder heilen

Irgendwas besser wissen

Ratschläge aufdrängen

Für wen ist das besonders hilfreich?

Prinzipiell für jede Person, die Sehnsucht danach hat, verstanden zu werden. Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind Lebenskrisen, Einsamkeit, Traurigkeit, Sorgen, schwierige Beziehungen und der Umgang mit chronischen Krankheiten

Manifest

Klarheit braucht den Fokus auf das Wesentliche.

 

In meinem Manifest habe ich meine grundlegenden Überzeugungen in Worte gefasst. Sie sind mein Kompass bei therapeutischen Gesprächen und der Arbeit als Psychologin generell.

1 Menschliche Begegnung ist die Essenz von Trost.

 

2 Wir sind die Held*innen unserer Geschichte.

 

3 Chaotische Gefühle & wilde Gedanken gehören dazu.

 

4 Das Unaussprechliche braucht einen Ort.

 

5 Mitgefühl & Verständnis sind heilsam.

 

6 Veränderung durch Radikale Sanftheit.

Vision

Für eine Welt, in der Zerbrochenes zerbrochen bleiben darf.

Für eine Welt, in der wir uns Zeit nehmen dürfen für unsere Wunden.

Für eine Welt, in der Verletzlichkeit wertgeschätzt wird.

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